Vom St.-Remigius-Platz aus gehen
wir einige Schritte ins Mühltal, bevor wir nach rechts
auf den RheinBurgenWanderweg in Richtung Gedeonseck
einbiegen. Nach ca. 5 Gehminuten gelangen wir an den
Einstieg zum Klettersteig. Eine Leiter führt zum Pfad
entlang dem Welterbe-Logo. Insgesamt 11 Kletterstellen
an steilen Felswänden sind bis zum Ewigbach zu
überwinden. Die gesicherten Bereiche wechseln sich mit
schmalen Pfaden ab. Die höchsten und schwierigsten
Kletterstellen nach dem Einstieg können über einen
Wanderpfad umgangen werden. Vorbei an alten
Weinbergsmauern erreichen wir schließlich den
Ewigbach. Nördlich des Baches werden mit Hilfe von
Trittbügeln, gesichert durch Drahtseile, hohe gestufte
Felswände überwunden.
Der anstrengendste Teil der Tour
liegt nun hinter uns und wir können von der Anhöhe
über den Weinbergen bei einer Rast den herrlichen
Panoramablick auf Boppard genießen. Bis hierhin
beträgt die Gehzeit ca. 1 ½ Stunden.
Fantastische Ausblicke bieten sich
auch bei der Fortsetzung unserer Tour über der
Hangkante in Richtung Norden bis zu den Lahnsteiner
Höhen. Der Pfad stößt auf den Wanderweg Nr. 37. Für
ca. 300 m folgen wir diesem nach links. In leichtem
Auf und Ab - teilweise über einen schmalen Felsgrat -
gelangen wir wieder auf den RheinBurgenWanderweg der
zum Jakobsberger Hof führt. Ein kurzes Stück nach
links und wir haben die Schutzhütte an der Engelseiche
erreicht. Über den Felsenpfad gelangen wir zum
Vierseenblick (Gaststätte), von wo aus sich ein
wunderbarer Blick über die größte Rheinschleife
unserem Auge bietet. Eine ebenso schöne Aussicht haben
wir einige Minuten später am Gedeonseck (Gaststätte).
Das letzte Stück unseres Weges
führt uns über die sogenannte Ripp unter der
Sesselbahn hinunter nach Boppard zum Ausgangspunkt.
Alternativ besteht auch die Möglichkeit mit der
Sesselbahn hinab ins Mühltal zu schweben.