spacer
   spacer

Home | Branchenbuch | Mail | Webguide | Wetter
spacer line spacer
spacer
spacer

Suche
Stadtplan
Pendlerportal RLP
Römertherme
Monte Mare
Stadthalle

Boppard Tourismus
Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Gaststätten
Webcam
Video

spacer


Bürgerinfo/-service
Städt. Einrichtungen
Stadtverwaltung A-Z
Bürgermeister
Stadtrat/Beigeordnete
Ortsbeiräte
Ausschüsse
Jugendrat
Sitzungsplan
Boppard in Zahlen
Wahlergebnisse

Abstimmungsergebnis
Bürgerentscheid

Briefwahlantrag (PDF)
Briefwahlantrag (online)

spacer

Bekanntmachungen
Ausschreibungen

Baugrundstücke
Gewerbefläche

Klimaschutz
Klimaschutz/Ergebnisse
spacer


Verkehrslage
Ortsbezirke

Stadtgeschichte
Zeittafel
Partnerstädte
Engelbert Humperdinck
Michael Thonet
Bücher & Dias bestellen

spacer

Branchenbuch
Gewerbepark Hellerwald
spacer

Wetter in Boppard
Aktuelle Veranstaltungen
Presse
spacer

Vereine
sonstige Einrichtungen
Schulen & Kindergärten
Sportstätten
Frei- und Hallenbad
Jugendzeltplatz
Kanalwerke
Mehrzweckgebäude
Museum
Schutzhütten
Stadion
Stadtbücherei
spacer spacer spacer

Michael Thonet www.museum-boppard.de


wurde am 2.7.1796 als Sohn eines Gerbermeisters in Boppard geboren. Er machte eine Lehre als Kunsttischler und gründete mit 23 Jahren seinen eigenen Betrieb als Bau- und Möbeltischler in Boppard. Thonet begann Möbelteile wie Kopfschwingen aus Schicht- und Furnierholz zu fertigen, bis er schließlich ganze Stühle in gebogenen Formen auf den Markt brachte. Er ließ seine Erfindung in England, Frankreich und Belgien patentieren. 1841 stellte er seine Schichtholzstühle in Koblenz aus, wo sie auch der österreichische Kanzler, Fürst Metternich, der aus Koblenz stammte, sah und begeistert war. Dieser empfahl Thonet, nach Wien zu gehen. 1842 folgten seine Frau und 5 Söhne nach.
Am 16.07.1842 wurde Thonet das Privileg verliehen: „Jede, auch selbst die sprödeste Gattung Holz auf chem.-mech. Wege in beliebige Formen und Schweifungen zu biegen." In Wien arbeitete Thonet für den Parketthersteller Carl Leistler und schuf prachtvolle Parkettfußböden und Sessel für das Palais Liechtenstein. Als der Vertrag mit Leistler auslief, gründete Thonet, inzwischen schon 53 Jahre alt, im April einen eigenen Betrieb zur Herstellung von Bugholzmöbeln.


Mit dem Stuhl Nr. 4 führten die Thonets den 1. Auftrag für ein öffentliches Lokal aus: das Kaffeehaus Daum in Wien. Auf der Weltausstellung im Kristallpalast zu London stellte Thonet zum ersten Male Luxusmöbel aus, die mit ihrer Originalität und Eleganz Aufmerksamkeit auf sich zogen. Er gewann die Bronzemedaille. 1855 erzielten die Fa. Gebr. Thonet die Silbermedaille bei der Pariser Weltausstellung. Die Ausfuhr ins Ausland lief an. - Die Bugholzmöbel waren zerlegbar und eigneten sich durch die niedrigen Transportkosten sehr für den Export. Weitere Fabriken entstanden in Mähren, Ungarn und Polen. Der 1859 entwickelte Stuhl Nr. 14 aus massiver Buche erwies sich als erfolgreichstes Modell und wurde bis 1893 in einer Stückzahl von 15 Mio. hergestellt.
1867 erzielten die Thonets die höchste Auszeichnung: Die Goldmedaille bei der Weltausstellung in Paris. 1869 lief das Privileg von 1856 aus, doch da man den Markt beherrschte, wurde es nicht erneuert. Michael Thonet starb am 3.3.1871 im Kreise seiner Kinder; die 5 Söhne fuhren fort, die Produktion auszuweiten.
Um die Mitte der 70er Jahre beschäftigten die Thonets 4.500 Arbeiter und produzierten täglich 2.000 Möbelstücke, davon allein 1.750 Stühle. Nach dem 1. Weltkrieg wurde der Familienbetrieb in eine AG umgewandelt. Bald danach vereinigte man sich mit dem wichtigsten Konkurrenten, der Firma Jacob und Josef Kohn. Heute stellt die Firma Gebr. Thonet GmbH in Frankenberg/Eder in ansehnlichen Mengen u. a. die klassischen Modelle her. 300 Mitarbeiter unter der Leitung von Michael Thonets Ururenkeln, setzen die Bugholztradition fort.

 

Zurück

spacer
spacer
dots
spacer

spacer
spacer
  Impressum  -  Sitemap 
spacer
spacer
Copyright © 2001 DAST GmbH / MECO Systemhaus