Ome · Japan
Truro
· England
Keszthely · Ungarn
Amboise
· Frankreich
Ome
· Japan
www.ome-boppard.de
Die
Stadt Ome liegt am Oberlauf des Tama-Flusses und am Südostrand
des Okuchichibu-Nationalparks. Eine Bahnlinie führt
von Tokyo über Ome nach Okutama.
Vom
Gipfel des Berges Mitake (1082m über NN) reicht der
Blick an klaren Tagen bis zu den Bergen von Nikko und Tsukuba.
In der Nähe des Gipfels steht der Mitake-Schrein. Sehenswert
ist der Ome-Railroad-Park, in dem Eisenbahnmodelle sowie
alte Dampflokomotiven und Wagen zu sehen sind. Von Ende
Februar bis Mitte März stehen die Pflaumenbäume
von Yoshino Baigo in voller Blüte.
Ome
war ursprünglich das Zentrum der Textilindustrie. Dieses
traditionelle Handwerk wird jedoch allmählich durch
moderne Industrien, wie Maschinenbau u. Elektrotechnik ersetzt.. In Ome gibt es über 700 große und kleinere
Fabriken, z.B. Toshiba u. Hitashi.
Der
Legende nach, ist Ome im Jahre 900 dadurch entstanden,
dass
ein Fürst aus Ostjapan sich unter Zuhilfenahme eines Pflaumenstockes
in die Gegend von Ome flüchtete. Der Stock verwurzelte,
aber die Früchte blieben immer grün. Von dieser Überlieferung
her stammt der Name Ome, was soviel bedeutet wie "blaue
Pflaume". Im
Jahr 2001 feierte die Stadt Ome das 50-jährige Jubiläum
der Verleihung der Stadtrechte. Der
alljährliche Ome-Marathon-Lauf (Ende Februar) ist in Ome
ein großes Ereignis mit über 15.000 Läuferinnen und Läufer.
Auch Bopparder Bürger haben schon an diesem Lauf teilgenommen.
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Truro
· England
http://www.boppard.de/truro-boppard
| Besiegelung
der Partnerschaft: |
in Truro am 12.04.1991 in Boppard am 25.05.1991 |
| Örtliche
Lage: |
Cornwall
am Truro-River |
| Einwohnerzahl: |
ca.
20.000 |
| Bürgermeister: |
Susan
Callen |
Ansprechpartner
in Truro:
|
Geoff
Fleet, Condurro Cottage, St. Clement, TRURO TR1 1SZ
tic@truro.gov.uk |
| Ansprechpartner
in Boppard: |
Albert
Wimmel, Schlüsselstr. 25, Herschwiesen, 56154
Boppard.
Tel. 06745/1456 |
| Internetseite: |
http://www.truro.gov.uk |
Truro
- wahrscheinlich aus Tri-veru (die drei Flüsse) oder
Tre-ru (Schlösser am Fluss) entstanden - wuchs im
Schatten eines normannischen Schlosses heran. Ein erst kürzlich
entdecktes Siegel aus dem Jahre 1130 belegt, dass sich
in Truro eine Prüfstelle für Silberwaren befand.
1250: Gründung einer Kaufmannsgilde. Etwa 1300: Beginn
der amtlichen Zinngütestempelung . Anfang des 15. Jh.:
die Pest in Truro. Unter der Herrschaft von Heinrich VIII
Gründung eines Dominikanerklosters.
1588:
Truro erhält die Kontrolle über den Hafen von Falmouth.
17.Jh.: Königliche Münzanstalt für kurze Zeit
in Truro. 1642: Im Bürgerkrieg unterstützt Truro
den König und muss zur Strafe 1663 die Vorherrschaft
über den Hafen Falmouth an die rivalisierende Stadt Falmouth
abtreten. Im 18. Jh. erhält Truro vor Gericht einen Teil
seiner früheren Kontrolle über den Fluss zurück.
Im
18. Jh. gelangt Truro durch Kupfer- u. Zinnvorkommen zu Wohlstand.
Bis 1848 Zentrum eines bedeutenden Bergbaugebietes. In Truro
gibt es eine Teppich- u. Wollfabrikation, eine Eisengießerei,
Gerbereien, Töpfereien und ein Zinnschmelzwerk. Ende
des 19. Jh. müssen zahlreiche Industrien aus Gründen
des Wettbewerbs schließen.
Anfang
des 20. Jh. Zusammenbruch des Zinnbergbaues und Schließung
der davon abhängigen Industrie. Truro wird administratives,
pädagogisches u. kommerzielles Zentrum. 1876 erhält
Truro das Prädikat "City".
Sehenswürdigkeiten:
Imposante Kathedrale (1910), Country-Museum, Bauten aus viktorianischer
Zeit, Victoria Gardens, reizvolle Flusslandschaft. In
der Nähe: Cornwalls Steilküsten und Badestrände.
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| Besiegelung
der Partnerschaft: |
in Keszthely am 29.05.1997 in Boppard am 03.10.1997 |
| Örtliche
Lage: |
Nordwestliches
Ufer des Balaton |
| Einwohnerzahl: |
ca.
22.000 |
| Bürgermeister: |
Ruzsics Ferenc |
| Ansprechpartner
in Keszthely: |
Ferenc
Kaloczi · Egri Joszef Ut., 8360 Keszthely |
| Ansprechpartner
in Boppard: |
Karlheinz
Scherer · Schützenstraße 5, 56154 Boppard,
Tel. 06742/2209 |
| Internetseite: |
http://www.keszthely.hu |
Keszthely,
(gespr. Kässtäi) die größte Stadt am Balatonufer ist als die
Hauptstadt des Balatons bekannt. Sie ist reich
an Geschichte, Kultur und Kunstdenkmälern. Keszthely und seine
direkte Umgebung ist seit der Jungsteinzeit dicht bewohnt.
Hierfür sprechen die wunderbaren Naturgegebenheiten, das angenehme
Submediteranklima mit einer Jahresdurchnittstemperatur von
15 C und mehr als 1800 Stunden Sonnenschein. Über vergangene
Jahrhunderte erzählen die Ruinen einer Festung in der Fenékpuszta.
Hier hat Theoderich der Große einige Zeit verbracht. Keszthely
war schon im Mittelalter Zentrum seiner Gegend. Die Franziskanerkirche
auf dem Hauptplatz, die größte gotische Kirche dieser Gegend
wurde 1386 erbaut. In der Mitte des 18. Jh. wurde die Familie
Festetics Besitzer der Stadt. Kristóf Festetics ließ das wunderbare
Barockschloss, beginnend 1745, erbauen. Es hat die heutige
Form 1887 erhalten und enthält heute ein Museum, internationale
Konferenzräume und Spiegelsäle für musikalische Aufführungen,
sowie eine Bibliothek mit über 86.000 Bänden. Zur Wende vom
18. / 19. Jh. galt Keszthely als das geistige Zentrum von
Transdanubien. Graf György Festetics gründete 1797 die erste
Agrarhochschule, das Georgikon, in Europa. Der
Balaton, seine Umgebung und die Lebensweise seiner Bevölkerung
wird einem durch die ständige Ausstellung im Balaton-Museum
vorgeführt. Das Gebäude im Neobarockstil gehört zu den schönsten
der Stadt. Das interessanteste Gebäude in der Kossuth-Lajos-Straße,
der heutigen Fußgängerzone, die vom Hauptplatz zum Schloss
Festetics führt, ist zweifellos das auf gotischen Gründen
erbaute Pethö-Haus im Barockstil. Hier wurde der Komponist
Károly Goldmark am 19.05.1830 geboren. Zu dem ausgeprägten
kulturellen Angebot bietet die Fremdenverkehrsstadt Keszthely
heute jedem Gast alles was er sucht. Neben dem Baden im Balaton
kann man segeln, surfen, reiten, Tennis spielen, Schiffsfahrten
machen, angeln, Natur pur im 15.000 ha großen Kisbalaton erleben,
oder in den vielen kleinen Borozo den hervorragenden ungarischen
Wein rund um den Badasconi genießen.
Kann man sich noch mehr wünschen?
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| Besiegelung
der Partnerschaft: |
in Amboise am 12.05.1985 in Boppard am 25.05.1986 |
| Örtliche
Lage: |
2
Autostunden südwestlich von Paris liegend. |
| Einwohnerzahl: |
ca.
12.000 |
| Bürgermeister: |
Cristian
Guyon |
| Ansprechpartner
in Amboise: |
Denis
Pierson, 33 rue du Vau de Bonnin, 37400 Amboise
|
| Ansprechpartner
in Boppard: |
Heike
Kühne-Hennequin, Unterm Klopp1, 56154 Boppard, Tel. 06742/7308,
Hennequin@t-online.de /
www.amboise-boppard.de |
| Internetseite: |
http://www.amboise-valdeloire.com |
Im Herzen
der Touraine, dem Garten Frankreichs, liegt an der Loire das
schöne Städtchen Amboise.
Bereits von den Römern, Goten und Normannen besiedelt, wurde
die Stadt im 15. Jh. durch Karl VII zur Königsresidenz erklärt.
Das aus diesem Jahrhundert stammende Schloss ist einer der
Hauptanziehungspunkte: auf einem 60 m hohen Felsen liegend,
mit herrlichem Blick auf die Stadt mit den historischen Gebäuden
und der einladenden Fußgängerzone.
Leonardo da Vinci lebte und wirkte in Amboise, der Landsitz
Clos-Lucé ist heute ein sehenswertes Museum. Mit ihrer auf
Handel, Landwirtschaft, Weinerzeugung und Tourismus ausgerichteten
Wirtschaft ist Amboise heute eine aufstrebende, ins nächste
Jahrhundert blickende Kleinstadt.
Touristische Attraktionen, Sehenswürdigkeiten. Schloss aus
dem 15. Jh., Haus und Museum Leonardo da Vinci, Pagode 18.
Jh., Glockenturm 15. Jh., Postmuseum. Sonstige Besonderheiten:
in den Monaten Juni, Juli und August Renaissance Schlossfestspiele.
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