Unsere Pädagogik

Unsere pädagogische Arbeit

Kinder spielen in einem Bach
Kinder auf einer Holzbank

Kinder in einer Reihe






„In jeder Minute,

die ein Kind vor einem Smartphone sitzt,

stirbt auf einem Baum ein Abenteuer. 

(Unbekannt)

 

Kinder im Wald

 

 

Wurm auf zwei Händen

 


Kinder wandern in einer Winterlandschaft


Raum für Erlebnisse: Was die Natur möglich macht

Die Natur bietet ein Feld für unmittelbare Lebens- und Lernerfahrungen, alleine durch die Jahreszeiten.

Die Abläufe im jahreszeitlichen Naturkreislauf werden hautnah erlebt und benötigen so kaum Erklärungen. Ebenso werden die Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit den Witterungsverhältnissen angepasst.

Draußen zu spielen hat zu allen Jahreszeiten seinen Reiz.

Kinder spüren die Wirkung von Kälte und Wärme, von Wind, Regen und Nässe. Sie erfahren, dass Bewegung gegen das Frieren hilft und das man sogar bei Eis und Schnee schwitzen kann.

 

Je nach Jahreszeit können die Kinder erleben:

  • Wie man sich vom Wind treiben lassen kann
  • Wie man gegen den Wind ankämpft
  • Wie prasselnder Regen die Haut massiert
  • Wie gut allein ein Dach aus Blättern vor Nässe schützen kann
  • Dass man Hagelkörner zwar anfassen kann…
  • Wie schnell sie aber auch wieder in der Hand zerschmelzen
  • Wie angenehm ein einzelner Sonnenstrahl sein kann
  • Wie schön und erfrischend es ist, an einem heißen Sommertag im Schatten der Bäume zu spielen

 

Jede Jahreszeit bietet uns andere Qualitäten, die unmittelbar erlebt werden können. Gerade Kinder bemerken und freuen sich oft über kleinste Veränderungen und hinterfragen diese.

Herbstbaum

 





„Ohne intensives Spielen, welches den ganzen

Körper beansprucht, verschafft sich das Kind

nicht das Ausmaß an Sinneswahrnehmungen,

das notwendig ist, um das Gehirn in seiner

Gesamtheit zu entwickeln.“

(Jean Ayres)





Sensibilisierung der fünf Sinne - jeden Tag aufs Neue


  • Der Wald schenkt uns die Möglichkeit, auf vielfältige Weise all unsere Sinne zu wecken und zu sensibilisieren. Jeder Ast hat eine andere Beschaffenheit, nach Regen verändert der Wald seinen Geruch, der unterschiedliche Waldboden erweckt im Sommer die nackten Füße zum Leben.
  • Fühlen, Hören, Riechen, Sehen und Schmecken werden in einer Differenziertheit angesprochen, die der Vielfalt der natürlichen Umgebung entspricht.
  • Allerlei Kleingetier und Pflanzen regen zum genauen Hinsehen an, der Wind, der mit den Bäumen spricht, lädt uns zum Zuhören ein und selbst gekochte Brennnesselspätzle sind ein ganz neues Geschmackserlebnis.
  • Kinder lernen anders als Erwachsene. Sie müssen zuerst sehen, berühren und erleben, bevor sie Erklärungen aufnehmen können: Kinder lernen überwiegend durch das  „Be – greifen“!
  • Die Intelligenz des Kindes wird durch diese Form des Lernens angeregt und gefördert. Das Kind lernt vorwiegend über das eigenständige Tun, Erproben, Erfinden und Erleben. Die daraus entstehenden Erkenntnisse können dann nachhaltig, und verknüpfend mit Vorerfahrungen, gespeichert werden.
  • So erleben die Kinder jeden neuen Kita-Tag mit all ihren Sinnen, und es ist immer wieder faszinierend, mit welcher Intensität und Ausdauer gerade einzelne Kinder in der Natur zu Beobachtern werden.

 

Feuer, Wasser, Luft und Erde - in der Natur die Elemente immer wieder erlebbar machen

  • Die Elemente gehören zu den existentiellen Lebensgrundlagen des Menschen. Das Erleben dieser Elemente, der Umgang mit ihnen und den Naturerscheinungen wie Hagel, Schnee, Regen, Sturm und Nebel bereichern das Kind in der Entwicklung seiner Persönlichkeit.



Layout 1

Vielfalt an Bewegungsanlässen und -angeboten, die Natur macht es möglich.

  • Bewegung bedeutet Leben und ist ein Grundbedürfnis wie Liebe, Zuneigung und Anerkennung.
  • Die Kinder können sich spontan und frei, im Rahmen der abgeklärten Regeln und Grenzen, im Wald bewegen. Sie erleben dadurch Möglichkeiten und Grenzen ihrer Körperlichkeit.
  • Bewegungsreize sind unabdingbar, da das Kind eine körperliche, seelische und geistige Einheit bildet. Laut der Hirnforschung und Entwicklungspsychologie, haben ausreichende und vielfältige Bewegungsangebote für Kinder einen positiven Einfluss auf deren gesamte allgemeine Entwicklung und können somit Haltungsstörungen, feinmotorischen Störungen, Wahrnehmungs- und Koordinationsstörungen positiv entgegenwirken.
  • Zum Aufbau ihrer organischen Funktionen (z. B. Herz-Kreislauf- und Lungenfunktionen) benötigen Kinder eine tägliche Belastungseinheit von mindestens 2 Stunden. Die Bewegung in frischer Luft bei jeder Witterung fördert die Gesundheit und stärkt das Immunsystem der Kinder.
  • Ein Kind im Alter von ca. 4-6 Jahren ist einer weiteren großen Veränderung seines Körpers ausgesetzt, wodurch es seine Bewegung, seine Kraft, sein Gleichgewicht und seine Koordination ständig neu ausprobieren und üben muss. Dieses Alter ist daher von einem starken Bewegungsdrang geprägt.

Kinder fordern sich die Möglichkeit zum freien Klettern und Toben ein, um sich selbst in ihren Bewegungsabläufen sicher zu werden. Der Wald und seine natürliche Umgebung bieten für genau diese Bedürfnisse die optimale Voraussetzung, sowie eine Vielfalt an ansprechenden Bewegungsreizen.

Bildersammlung von im Wald spielenden Kindern 


  • Durch das selbstverständliche Hantieren mit unterschiedlichsten Naturmaterialien und entsprechenden Werkzeugen findet eine besondere und stetige Schulung der Feinmotorik statt.


Wir erkennen also:

Die Förderung im psychomotorischen Bereich findet unter idealen Bedingungen statt, da Raum für ganzkörperliches, intensives Handeln das Kind umgibt.

Entsprechend seinem individ

uellen Bedürfnis kann das Kind in einer reizärmeren Umgebung eher bei einer Tätigkeit oder einer Beobachtung verweilen.

So sammelt es intensive Erfahrungen, Erinnerungen und Identifizierungswerte.

Kind im Wald





Was man einem Kind beibringt,

 kann es nicht mehr selbst entdecken.

Aber nur das,  was es selbst entdeckt, verbessert seine Fähigkeit,

 Probleme zu verstehen und zu lösen.  

 

Jean Piaget






Bildersammlung 

„Spielzeug zerbricht - Erlebnisse sind unsterblich“     

Fantasie und Kreativität - Vielfalt Natur

Die Fantasie des Kindes wird verstärkt angeregt, da es im Wald weniger Vorgaben in Bezug auf Material und Raum vorfindet.

Es findet dort kein vorgefertigtes Spielzeug. Da stellt sich die Frage, wie und mit was soll man sich dort über Stunden beschäftigen?

Der Wald bietet eine Fülle von unerschöpflichen Anregungen. Und wenn man sich darauf einlässt und seiner Fantasie freien Lauf lässt, bewährt sich die Fähigkeit der Kinder, aus allem etwas zu machen, denn Kinder entwickeln aus sich heraus viel Fantasie und Kreativität.

Während die meisten Erwachsenen nur eine Erdmu

lde erkennen, „sehen“ Kinder in einer Erdmulde z.B. eine Blätterbadewanne, ein Wildschweinbett oder eine Zwergengoldgrube.

 

Der Wald bietet also keine fertigen Programme, Vorgaben und Beschäftigungen.

Die Natur ermutigt zum Selbstgestalten, Erfinden, Experimentieren.

Daraus entstehen immer neue Spiel-, Bewegungs- und Bastelmöglichkeiten. Es wird gebaut, gewerkt, geknetet und gemalt. Geschichten werden erfunden und nachgespielt, Lieder gesungen und auf Waldinstrumenten begleitet und noch vieles mehr.

Die Kinder erfahren, dass sie mit wenigen Dingen auskommen können, um sich in interessante Spiele zu vertiefen.

Die Stille wird erfahrbar - der Wald als Oase der Ruhe und Freiheit

 

Stille ist in der heutigen Zeit ungewohnt, aber von unschätzbarem Wert. Der Wald bietet genug Raum, um gegensätzliche Bedürfnisse nebeneinander stehen zu lassen. Ein Kind mit größerem Ruhebedürfnis kann sich zurückziehen, während ein anderes gleichzeitig seinen Wunsch nach Bewegung und gemeinsamen Spiel ausleben kann.

Der Wald ermöglicht den Kindern eine besondere Sensibilisierung für die Stimmen und Vorgänge in der Natur, die sie gerne wahrnehmen.

Freiraum zu besitzen und nach eigenen Interessen zu nutzen, ist für viele Kinder eine neue und wichtige Erfahrung, um ungestört eine Tätigkeit konzentriert zu vollenden.

Zeit erhält in der Natur eine andere Dimension.

Bildersammlung von im Wald spielenden Kindern 

Gemeinschaft erleben - denn gemeinsam sind wir stark

Im Wald ergeben sich Herausforderungen, die sich mit anderen in der Gemeinschaft besser lösen lassen. Verantwortung zu tragen wird notwendig.

Kinder werden gemeinschaftsfähiger, weil sie ihre eigenen Bedürfnisse wahrnehmen und ausdrücken lernen. Sie lernen diese in die Gruppe einzubringen und mit anderen, unter Rücksichtnahme derer Bedürfnisse, die Gemeinschaft und das tägliche Miteinander zu gestalten.

Jedes Mitglied der Gruppe ist im besonderen Maße als Helfer und  Wissensvermittler gefordert. Auf der Basis des „Aufeinander - angewiesen - seins“ wird die soziale Kompetenz der Gruppe und des Einzelnen gestärkt.

Bildersammlung von im Wald spielenden Kindern 

Der Wald - eine Herausforderung besonderer Art

Die Waldplätze, sowie auch die Wege dorthin, weisen äußerlich erst einmal keine klaren räumlichen Grenzen auf. Dies stellt an jedes Kind zunächst einmal eine erhöhte Herausforderung. Die Kinder lernen, sich in völlig neuen Strukturen, Grenzen und Regeln zurecht zu finden. Im Gegenzug erhalten sie von Anfang an ein großes Maß an Ver- und Zutrauen. Im Laufe der Zeit werden sie immer mehr in die Verantwortung für sich und andere genommen. Ihr Orientierungssinn wächst zunehmend und diese Gewissheit verleiht dem Kind ein Wachstum seines Selbstvertrauens und Selbstbewusstseins.

Indem wir Kindern etwas zutrauen, u

nterstützen wir sie im Erproben ihrer Fähigkeiten und im Kennenlernen ihrer Stärken. Sie lernen nach eigenen Lösungswegen im Dialog mit anderen zu suchen, verändern ständig ihr Weltbild und werden somit handlungsfähig. Kinder brauchen viele Möglichkeiten zum eigenen Ausprobieren und Handeln, um Handlungs- und Sachkompetenz zu erlangen. Die Achtung vor dem Leben bzw. vor der Schöpfung und das Begreifen des eigenen „Ichs“ als Teil des Lebens, wecken Gefühle der Liebe, Vertrauen und Verantwortung im Kind.

Nur, wer selbst den Wald und die Natur schätzen und lieben gelernt hat, wird auch später für den Erhalt und Schutz der Natur sorgen und sich darum kümmern.


Wald spielendes Kind





„Was du mir sagst, behalte ich einen Tag.

Was du mir zeigst, behalte ich eine Woche.

Woran du mich mitgestalten lässt,

ein ganzes Leben.

 

Lao Tse





Die Sprache ist der Schlüssel zur Welt

Miteinander zu sprechen ist die Basis für die Kommunikation zwischen Menschen. Sie ermöglicht es, Beziehungen zu der Umwelt aufzubauen und sich diese zu erschließen.

Sprache erlernen Kinder nur über Beziehungen - dies geschieht individuell und auf vielfältige Weise. Ein Kind entwickelt über die Sprache seine Identität und Persönlichkeit.

Da Sprache unabdingbar für gemeinsames Handeln ist, ist sie ein wesentlicher Bestandteil der Pädagogik - im Kita- Alltag, sowie auch in den Familien.

 

Die sprachliche Bildung in der Familie wird in der Kita  aufgegriffen und kontinuierlich fortgesetzt. Die Familien werden zu diesem Thema von uns intensiv begleitet, sensibilisiert und unterstützt.

Sie setzt dabei an den bereits erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten der Kinder an.

Dies geschieht während der gesamten Kita -Zeit.  Dabei achten wir auf eine alltagsintegrierte sprachliche Bildung, die sich an alle Kinder richtet.

(s. Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz)

Unsere Sprachbeauftragte besucht regelmäßig zu diesem Thema Fortbildungen und kommuniziert die dort erworbenen Kenntnisse im Team. Außerdem ist es ihre Aufgabe das Sprachverhalten aller pädagogischen MitarbeiterInnen  zu reflektieren und diese für einen wertschätzenden Sprachgebrauch zu sensibilisieren.

Regelmäßige Sprachstandsfeststellungen sind verpflichtend und werden nach Möglichkeit zu den Entwicklungsgesprächen erhoben.

im Wald spielende Kindern 

Dies bedeutet für unseren Alltag im Wald:

Wir begleiten möglichst unser Tun mit Worten und geben auch den Kindern viel Raum sich mitzuteilen.

Den Kindern soll die Möglichkeit gegeben werden, zu erfahren und zu entdecken, dass Sprache eine wichtige Funktion als Medium der Kommunikation und Zuwendung hat.

Wir bieten den Kindern:

  • Eine wertschätzende Beachtung ihrer sprachlichen Äußerungen
  • Emotionale Zuwendung, die sich auch in Sprache ausdrückt
  • Geeignete Situationen, die Kinder zum Sprechen anregen
  • Eine Umgebung auf den Waldplätzen, in der weitestgehend auf standardisiertes Spielzeug verzichtet wird. Dadurch werden die Kinder zum ständigen miteinander kommunizieren aufgefordert, denn ohne die Beschreibung des eigenen Tuns, ist draußen ein miteinander spielen nur eingeschränkt möglich.Immer wieder wird neu verhandelt, wer oder was welche Rolle übernimmt. So werden Baumstämme zu Piratenschiffen, Wurzeln zu Goldgruben, Blätter zu Geldscheinen oder der Lieblingseissorte.
  • Vielfältiges Anregen der sprachlichen Aktivitäten des Kindes, durch den Dialog über Themen und Sachverhalte, die das Interesse der Kinder wecken
  • Anlässe zum philosophieren und Hypothesen aufstellen. Dazu gehört es auch, Hypothesen einfach mal stehen zu lassen, ohne verbessernd/regulierend einzugreifen; z.B.  zu Fragestellungen wie

               „Warum ist der Regenbogen bunt?“

               „Warum hat der Marienkäfer Punkte?“

  • Diskussionsrunden, in denen die Kinder lernen können, ihre Vorstellungen zu verbalisieren und zielführend zu argumentieren
  • Intensive Arbeit mit sprachbezogenem Material (Bilderbücher, Geschichten,   Kassetten, …)Wir ergreifen dabei möglichst jede Gelegenheit, die sich zum Vorlesen anbietet.
  • Erfahrungen mit der Lese-, Erzähl-, und Schriftkultur (Literacy)
  • Des Weiteren die Unterstützung und Stärkung ihrer sprachlichen Fähigkeiten durch Angebote und Begleitung im Rollenspiel,Theater, Fingerspiel, Reime Lieder und Kreisspiele  etc. 
  • Die Möglichkeiten, in die Welt der Fantasie einzutauchen und dort eigene Geschichten zu entwickeln
  • Im täglichen Miteinander, die vielfältigen Facetten der Sprache und deren Ausdrucksformen, wie Gestik und Mimik, sowie einer angemessenen Betonung und Körperhaltung zu erleben. Wichtig ist hier die kongruente Haltung und Gesprächsführung der einzelnen Erzieher*innen.

 

Die Kinder üben sich z.B. in den täglichen Begrüßungs-, Morgen- und Reflexionskreisen, sowie auch im Freispiel und dem darin enthaltenen Nachspielen von Erlebtem

  • Im Erweitern ihres Wortschatzes
  • Im Sprechen von ganzen Sätzen
  • Im Verbalisieren von Gefühlen und Befindlichkeiten
  • Im Beschreiben einer Tätigkeit
  • Im Erklären einer Situation
  • Im freien Sprechen im Kreise einer größeren Gruppe
  • Im Argumentieren
  • Anderen zuzuhören, sich einfühlen zu können, sich in die Perspektive eines anderen zu versetzen und darauf einzugehen
  • Ihr Gegenüber aussprechen zu lassen und der damit verbundenen Akzeptanz anderer Meinungen
  • Im Verständigen über unterschiedliche Erwartungen, im Konflikte aushandeln und Kompromisse finden

Dies alles unterstützt die Kinder nicht nur im Erweitern ihrer Sprachkompetenz, sondern auch wesentlich in ihrem Erwerb von Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein.

Im Alltag fördern wir auch das Erlernen, Üben und Einhalten von Gesprächsregeln, um unserer Gesprächskultur gerecht zu werden.

Bildersammlung von im Wald spielenden Kindern 

Für uns gehören zu den Gesprächsregeln z. B.:

  • Zuhören
  • Aussprechen lassen
  • Sich melden
  • Redestock“ oder „Redestein“ zu respektieren
  • Nicht mit vollem Mund sprechen
  • Einhaltung von gesellschaftlichen Umgangsformen, wie Begrüßung und Verabschiedung, Bitte und Danke etc.

 

Li La Lauschen

Als zusätzliches Angebot bieten wir zur Zeit für die Wackelzähne das

„Li La Lauschen“ an. Voraussetzung dafür ist die Beantragung des Basismoduls Sprache, welches noch bis letztmalig 2020/2021 vom  Land genehmigt wurde.

Dieses Angebot wird von einer Teamerzieherin mit Zusatzqualifizierung zur Sprachförderkraft übernommen.

Es umfasst den gezielten spielerischen Umgang mit Sprache und findet regelmäßig statt. Um ein intensiveres und nachhaltigeres Spracherlebnis zu ermöglichen, treffen sich die Kinder dazu meist in Kleingruppen.

Methodisch kommen hierbei die unterschiedlichsten Materialien und Medien zum Einsatz, wie z.B.:

  • Handpuppen,  mit deren Hilfe Alltagsinteressen / - problematiken der Kinder aufgegriffen und spielerisch aufgearbeitet werden
  • Spiele und Übungen zur auditiven, visuellen und differenzierten Wahrnehmung ((z. Bsp. Geräusche raten, Ich sehe was, was du nicht siehst, Rätsel, jahreszeitliche Naturveränderungen etc.)
  • Aufmerksamkeit - und Konzentrationsspiele, Lieder, Fingerspiele, Rhythmik
  • Übungen zum Zuhören, Nacherzählen und freiem Erzählen
  • Spiele zur Struktur der Sprache mit Anlauten, Silben und Reimen, Buchstaben, Wörter und Sätzen
  • Einlassen auf Spiel- und Phantasiegeschichten
  • Literacy

 

So ist es Ziel unserer pädagogischen Arbeit, durch die Methoden der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung und durch zusätzliche Angebote im Bereich der Sprachförderung alle Kinder bedarfsgerecht und ko- konstruktiv zu unterstützen.

Zwei sitzende Kuscheltiere auf einem Ast