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Tote aus der Steinzeit, Schatzfunde aus dem Mittelalter und Neues zum römischen Boppard

Buchvorstellung im Museum Boppard am Donnerstag, 23. Mai 2019, 19 Uhr

Wie wurden die Menschen in der Steinzeit bestattet, wie wohnte man in der Bronze- und Keltenzeit an Mittelrhein und  Mosel? Was haben die Menschen damals gegessen? Wie sah Boppard in der Spätantike aus und wo bestatteten die Bopparder ihre Toten im frühen Mittelalter? Alle diese Fragen werden im neuen Band der „Berichte zur Archäologie an Mittelrhein und Mosel“ auf 368 Seiten und ca. 160 Tafeln und Abbildungen, davon viele farbige Fotos, Zeichnungen, Tabellen, Kartenunterlagen und Rekonstruktionszeichnungen beantwortet. Das Buch wird im Museum Boppard der Öffentlichkeit vorgestellt. Anlässlich der Buchvorstellung wird Dr. Peter Henrich, von der Landesarchäologie Rheinland-Pfalz einen Vortrag mit dem Thema: „Neue Forschungen zur Spätantike an Mittelrhein und Mosel“ halten. Darin werden die Aspekte der letzten Besiedlungsphase der Römer vorgestellt.

Der Eintritt ist frei.

Unterstützung und Kooperation:
Gesellschaft für Archäologie an Mittelrhein und Mosel e.V.
Geschichtsverein für Mittelrhein und Vorderhunsrück e.V.


Weitere Infos unter www.museum-boppard.de


Bopparder Kindersegen bringt die Stadt in Investitionszwang

In den zurückliegenden 20 Jahren sind in Boppard im Durchschnitt ca. 100 Kinder im Jahr auf die Welt gekommen. Zwei Jahrgänge sind hierbei jedoch total aus dem Rahmen gefallen: 2015 und 2016. Von 2014 ist die Neugeborenen-Zahl auf 2015 von 104 auf 130 Kinder angestiegen. Im Jahr 2016 wurden ebenfalls 129 Kinder geboren, während 2017 sich die Zahlen wieder mit 109 und 2018 mit 106 nach unten bewegten. Die Ausnahmejahre 2015 und 2016 sind einmalig im Rhein-Hunsrück-Kreis, wie die beigefügte Übersicht zeigt. Die beiden Jahrgänge allein haben ein Plus von mindestens 50 Kindern verursacht, die nun untergebracht werden wollen. Die Stadt Boppard ist in Investitionszwang und gibt hierfür im Haushaltsjahr 2019 mit 2,1 Mio. € sehr viel Geld aus, nachdem sie bereits in den Vorjahren den Ankauf von zwei Immobilien in der Kernstadt und in Buchholz einschließlich Umgestaltung durchgeführt hat.

Nun wird in Buchholz die neue Kita „Kleines Abenteuer“ um eine altersgemischte Gruppe mit 15 Plätzen erweitert, während die Kita „Wunderland am Rhein“ durch eine Aufstockung des Gebäudes zwei zusätzliche Gruppen mit insgesamt 45 Plätzen erhält. Die ersten Bauaufträge sind bereits vergeben. Die Baumaßnahmen sollen im Oktober 2019 abgeschlossen sein.

Neben den Erweiterungen in Buchholz und in Boppard steht die Sanierung des Flachdaches der Kita Bad Salzig an, das durch ein Satteldach ersetzt werden soll, womit gleichzeitig auch zusätzliche Räume für das Personal und die Kita-Leitung geschaffen werden können, was wiederum Erweiterungsmöglichkeiten für die Küche im Erdgeschoss schafft. Bürgermeister Dr. Bersch sieht aufgrund der neuen gesetzlichen Vorgaben des Bundes und des Landes auch für die Kitas „Abenteuerland“ in Buchholz, Weiler und Winkelholz in Oppenhausen weiteren Investitionsbedarf.

Zur weiteren Beratung der Gesamtproblematik hat der Bürgermeister den Ausschuss für Kindergärten, Schule, Jugend und Sport für Dienstag, den 7. Mai 2019 um 16:30 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung in den Sitzungssaal des Alten Rathauses eingeladen.

In Boppard wurden 2015 und 2016 sehr viele Kinder geboren. Die Steigerung zu den Vorjahren war dabei im Vergleich zu den übrigen Verbandsgemeinden im Rhein-Hunsrück-Kreis am größten. Quelle: Jugendhilfeplanung Kreisverwaltung Datenreport 2017.

Stadt Boppard pflanzt seit 2011 im Kinder- und Hochzeitswald für die nächste Generation

Pflanzaktion im Kinder- und Hochzeitswald Boppard

Bäume leiden unter dem Klimawandel

Bürgermeister Dr. Walter Bersch hat die 106 Eltern der im Jahre 2018 geborenen 43 Jungen und 63 Mädchen sowie die 53 Hochzeitspaare aus der Stadt Boppard des vergangenen Jahres zu getrennten Pflanzaktionen von jungen einjährigen Bäumen in den Bopparder Stadtwald eingeladen, um die jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger einerseits und die jungvermählten Ehepaare andererseits näher an den Bopparder Stadtwald zu bringen. Seit 2011 wird dieser junge Brauch gepflegt. Mit Unterstützung des Forstamtes Boppard fand die Pflanzaktion am Samstag, 23. März 2019 im Nahbereich des Vierseenblicks statt. Dr. Bersch: „Boppard hat mit über 3.000 Hektar den zweitgrößten kommunalen Waldbesitz in Rheinland-Pfalz. Hieraus ergibt sich eine große Verantwortung, die wir im engen Kontakt mit der Bürgerschaft erfüllen wollen. Darüber hinaus kann der Wald unsere Hilfe gebrauchen.“

Auch in den Wäldern von der Stadt Boppard hat der Klimawandel schon sichtbare Spuren hinterlassen. Seit 3 Jahrzehnten treffen uns immer häufiger und stärker Stürme und verwüsten große Waldflächen. Und in den Sommermonaten haben wir es, wie ganz extrem in 2003 und 2018, mit lang anhaltenden Hitzeperioden zu tun, womit die Wälder nur noch schwer zurechtkommen. An der Fichte kommt es seit vergangenem Jahr zu Massenvermehrungen von Borkenkäfern. Viele dürregeplagte Bäume konnten nicht mehr genügend Harz ausbilden um sich gegen die gefräßigen Schädlinge zu wehren. Rund 5.000 Bäume starben alleine im Bereich Boppard ab und es werden immer mehr. Stellenweise sind ganze Flächen jetzt kahl.
„Ich bin sehr froh, dass so viele Eltern mit ihren einjährigen Sprösslingen und auch die Ehepaare aus 2018 die Einladung zu unserer Pflanzaktion angenommen haben. Das zeigt, dass die dramatische Situation im Wald nicht nur von Forstleuten und Waldbesitzenden wahrgenommen wird. In vielen Gesprächen haben wir gemerkt, dass die Menschen unsere Sorge um den Wald teilen und unsere Arbeit verstehen und unterstützen wollen“, so Förster Johannes Nass.
Die Stadt Boppard baut zusammen mit dem Forstamt bereits seit 3 Jahrzehnten konsequent diesen großen kommunalen Waldbesitz in Rheinland-Pfalz um. Ziel des Waldumbaus ist ein vielfältiger, strukturreicher Mischwald aus verschiedenen, vermehrt auch Wärme liebenden Baumarten. So steigt die Chance, dass Baumarten dabei sind, die mit dem Klimawandel besser zurechtkommen. Außerdem ist es wichtig, dass die Bäume nur auf den für sie geeigneten Standorten wachsen. Darum wurde bei der Pflanzaktion die Flatterulme (Baum des Jahres 2019) gepflanzt, weil diese hier in der Muldenlage gute Wuchsbedingungen vorfindet, aber auch einen gewissen Trockenstress aushalten kann.
„Da wir die Wälder als langlebige Ökosysteme nicht innerhalb kürzester Zeit einfach austauschen können, ist das eine Jahrhundertaufgabe“, macht der Amtsleiter Axel Henke auf die Größe der Herausforderung aufmerksam. Hier sei ein langer Atem und noch viel Anstrengung gefragt.
Bürgermeister Dr. Bersch ergänzt folgerichtig, dass die sieben Traumschleifen ohne einen intakten Stadtwald nur einen Bruchteil ihrer Attraktivität ausmachen würden.

Wenn Sie Fragen zum Thema „Wald im Klimastress“ haben wenden Sie sich an das Forstamt in Boppard. Mehr Infos auch unter www.klimawandel.wald-rlp.de


Kulturfestival Boppard 2019 startet

Kulturfestival 2019

Das Kulturfestival Boppard findet auch in diesem Jahr statt. Es gibt 5 Vorstellungen im April und 4 Vorstellungen im Oktober. Landestheater aus ganz Deutschland sowie freie Theaterensembles zeigen uns Klassiker von Leben des Galilei, Die Nibelungen bis hin zu moderneren Theaterstücken wie Der Tatortreiniger und Ich bin dann mal weg.

Termine und weitere Informationen (PDF)


Besondere Angebote der Stadthalle Boppard

Kultur-Abonnements in der Stadthalle Boppard
Die Stadthalle bietet auch dieses Jahr verschiedene Abonnements aus den Bereichen Theater, Comedy/Kabarett und Kindertheater an. Kulturfestival-Abonnement zum Preis von 55,00 € bzw. 70,00 €, das Comedy/Kabarett-Abos zum Preis von 60,00 € und das Kindertheater-Abo zum Preis von 24,00 €. Sie sparen bis zu 15,00 € gegenüber dem Einzelkartenkauf. Wie läuft es mit der Bestellung? Sie bestellen das Abo per Vordruck. Wir reservieren Ihnen Ihre Plätze und drucken Ihnen Ihre Abonnementkarte aus. Diese erhalten Sie dann per Post bequem ins Haus geliefert. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage, www.boppard-stadthalle.de.

Menü & Ticket
Zu allen Vorstellungen des Kulturfestivals, außer Kindertheater, und zu ausgewählten Veranstaltungen im laufenden Jahr laden die Restaurants "Le Bristol" im Hotel Bellevue, das Restaurant „Richard von Cornwall“ in der Alten Burg und das Restaurant „Römerburg“, an der Alten Burg, zum Menü & Ticket ein. In dem Komplettpreis von 49,50 € ist ein 3 oder 5-Gang Menü, exkl. Getränke,und die Eintrittskarte für die Vorstellung enthalten. Das "Bellevue-Ticket", das "Richard von Cornwall-Ticket" und das "Römerburg-Ticket" können Sie online über unser Ticketsystem buchen. Im Restaurant legen Sie Ihre Eintrittskarte vor und erhalten Ihre reservierten Plätze/Tisch. Nach dem Gaumenschmaus folgt dann der Augenschmaus in der Stadthalle. Weitere Infos gibt es auch hierzu auf Homepage der Stadthalle.


NEU! Jahreskarte in Scheckkartenformat

Jahreskarte Museum Boppard

Aufgrund der Nachfrage wird ab sofort im Museum Boppard eine Jahreskarte angeboten. Die personenbezogene Jahreskarte gilt ab dem individuellen Ausstellungsdatum und beinhaltet während der Öffnungszeiten den uneingeschränkten Besuch des Museums und der Kurfürstlichen Burg.
Ausgeschlossen sind Konzerte und Sonderveranstaltungen, für die eine Zusatzkarte benötigt wird.
Der Kartenpreis beträgt 15,- €.
www.museum-boppard.de


"Hierzuland" in Holzfeld

Der SWR hat einen Bericht über die Ringstraße in Holzfeld gemacht.

Bisherige Berichte finden sie hier:

Bad Salzig

Boppard

Rheinbay

Windhausen

Hirzenach