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Ortsbezirk Buchholz

Buchholz ist das Zentrum des sogenannten Niederkirchspiels, der 4 Ortsbezirke. 1224 erstmals urkundlich genannt entwickelte sich Buchholz als Rodungssiedlung etwa 2 km westlich der vorgeschichtlichen und schon von den Römern benutzten Straße von Koblenz über die Rheinhöhen nach Süden. Buchholz erlebte die schnellste Bevölkerungsentwicklung mit rd. 600 Einwohnern vor 1940 und knapp 2.500 zum Ausgang dieses Jahrhunderts. Um den 1908 2 km entfernt östlich vom Ort errichteten Bahnhof der Hunsrückbahn entstand der Ortsteil Bahnhof. In den 60er Jahren kam die Siedlung Ohlenfeld hinzu. In den 70er Jahren wurde die bis dahin unbebaute Fläche zwischen dem alten Ortskern und Bahnhof durch die Neubausiedlung Buchholz Mitte geschlossen.
 Buchholz verfügt über ein ansprechendes Geschäftszentrum mit Verbrauchermarkt, weiteren Einzelhandelsgeschäften, Banken, Arztpraxen und Apotheke sowie auch über eine gute kommunale Infrastruktur. Hierbei ist einmal die dreizügige Grundschule mit der auch für gesellschaftliche Zwecke genutzten Turnhalle, dem 6-Gruppen-Kindergarten, auch ein mit Flutlicht ausgestattetes Sportzentrum. In Buchholz beginnen zahlreiche Wanderwege, die durch mehrere Seitentäler einmal zum Rhein und einmal zur Mosel führen. Besonders erwähnenswert ist hierbei die Ehrbachklamm.

regioNet mittelrhein (Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.)