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Schwerpunkte unserer Arbeit

„Das Spiel ist die Arbeit des Kindes!“ und somit die wichtigste Zeit im pädagogischen Alltag.

Es bietet viele Lernerfahrungen:

ICH entscheide…. was ich spiele, wo ich spiele, mit wem ich spiele!

ICH tue so als ob…. Und schlüpfe dabei in eine andere Rolle!

ICH kann…. alleine spielen oder mit anderen!

ICH habe…. Ideen und Fantasie!

ICH kann…. ausdrücken was mir wichtig ist, mit Worten, Gesten, Handlungen!

Sich zu bewegen ist bei Kindern der Ausdruck von Lebensfreude und Lebendigkeit. Die Kinder erfahren ihren Körper und lernen sich dabei selbst kennen. Durch Bewegung werden alle Bereiche im Gehirn angeregt. Das Sprechen lernen, mathematische und physikalische Grundkenntnisse entwickeln sich. Wir bieten den Kindern verschiedene Bewegungsmöglichkeiten in unseren Räumen und draußen, auf dem Außengelände, sowie den Spielplätzen in der Umgebung.

Die Entwicklung der Sinne ist neben Bewegung eine wichtige Grundlage für die Kinder, sich selbst kennen zu lernen und das eigene ICH zu entdecken.  Durch Matschen, Malen, Planschen mit verschiedenen Materialien, in Verbindung mit dem Körper, unterstützen wir die Kinder dabei. Die Kinder haben bei uns dazu einen eigenen Raum, den Matschraum, um diesem Entwicklungsbedürfnis nachkommen zu können.

Essen und Trinken, Körperpflege, Ausruhen und Schlafen, sich sicher und geborgen fühlen sind Grundbedürfnisse der Kinder.

 Es ist uns wichtig, den Kindern die Befriedigung ihrer elementarsten Bedürfnisse zu ermöglichen und dabei die Entwicklung ihrer Selbständigkeit zu unterstützen. Der individuelle Rhythmus jedes Kindes ist unterschiedlich. Im Rahmen unserer Gegebenheiten versuchen wir diesem zu entsprechen.

Die im Tagesablauf immer wieder kehrenden Situationen der Körperpflege bieten auch gleichzeitig Gelegenheit für Nähe, Zuwendung und Zwiesprache und sind somit auch Momente der Beziehungspflege zwischen den Kindern und uns.

Lernen bedeutet, immer wieder neue Erfahrungen zu machen und diese mit schon gemachten Erfahrungen zu verknüpfen. Dadurch bilden sich gerade im Alter von 1 bis 6 Jahren ständig neue Synapsen im Gehirn. Unsere Aufgabe ist es, für jedes Kind Möglichkeiten neuer Erfahrungen zu schaffen und die Kinder eng in ihrer Entwicklung zu begleiten.

Bildungs- und Lerngeschichten sind ein Verfahren zur Beschreibung und Dokumentation der Lernprozesse der Kinder. Diese Geschichten versehen wir mit Fotos und sammeln sie in einem, für jedes Kind, immer zugänglichen Ordner. Somit sind die Kinder jederzeit an ihren Lernprozessenbeteiligt.

Lerngeschichten dienen als Ausgangspunkt für den Austausch über das Lernen zwischen Kinder Erziehern und Eltern. Dieses Verfahren wurde in Neuseeland entwickelt und setzt an den Stärken und Kompetenzen der Kinder an.