Ausnahmegenehmigung zur Futternutzung von Zwischenfrüchten oder Untersaaten auf ökologischen Vorrangflächen

Ab sofort dürfen in Rheinland-Pfalz alle Zwischenfrüchte und Untersaaten, die nach Artikel 46 Absatz 2 Buchstabe i der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 in Verbindung mit § 31 Absatz 2 der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung als im Umweltinteresse genutzte Flächen bei den Direktzahlungen ausgewiesen wurden, durch Beweidung mit Tieren oder durch Schnittnutzung zu Futterzwecken genutzt werden.
Es bedarf keiner Anzeige oder Genehmigung.

Die Zwischenfrüchte und Untersaaten sind auch bei einer Futternutzung bis einschließlich 14. Januar 2022 auf der Fläche zu belassen.
Der Einsatz von Pflanzenschutzmittel oder eine Bodenbearbeitung sind bis diesem Zeitpunkt untersagt.

Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass die Aussaat der Zwischenfrüchte weiterhin fristgerecht erfolgen muss, da die Flächen ansonsten nicht als ökologische Vorrangflächen anerkannt werden können. Hierzu wird es keine Ausnahmegenehmigung geben.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an das Personal der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis, Fachbereich Landwirtschaft, Rufnummern 06761 82-830 bis 832 und 834 bis 836.