Kita-Sozialarbeit im Rhein-Hunsrück-Kreis

Grundlage der Mittelverteilung bildet das Sozialraumkonzept der Kreisverwaltung, welches der Jugendhilfeausschuss am 24. März 2021 beschlossen hat.
Das Leitbild des sozialen Ausgleichs steht im Vordergrund, um strukturellen und individuellen Benachteiligungen entgegenzutreten. Dabei geht es um Chancengleichheit durch vielfältige Möglichkeiten einer frühzeitigen Prävention.
Die Kita-Sozialarbeit zielt auf eine ganzheitliche und familienorientierte Entwicklung und Förderung von Kindern, Familien und Kindertagesstätten im Sozialraum ab.
Mit dem kreisweiten Einsatz von Fachkräften gehören die Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern sowie die Stärkung der Erziehungs-, Betreuungs-, und Bildungspartnerschaft zwischen Eltern und Kindertageseinrichtungen zu den inhaltlichen Zielstellungen. Des Weiteren sollen Kooperationsstrukturen der vor Ort bestehenden Beratungs-, Unterstützungs-, und Freizeitangebote im jeweiligen Sozialraum geschaffen und ausgebaut werden.
Ziel ist es, dass sich Kita-Sozialarbeit zu einer zentralen Schnittstelle zwischen den einzelnen Einrichtungen und dem dazugehörigen Sozialraum entwickelt und damit den Lebensraum der Kinder, Eltern und Familien in den Blick nimmt.
Die Gesamtverantwortung für die Steuerung und Planung der Kita-Sozialarbeit liegt beim Kreisjugendamt; Ansprechpartnerinnen sind Frau Susanne Schubach und Frau Judith Brautlecht. Auch die Fachkräfte selbst sind Beschäftigte der Kreisverwaltung und dort im Jugendamt verortet.
Der Kern der frühpädagogischen Sozialraumorientierung ist die Verknüpfung zwischen sozialräumlicher Kenntnis und professionellem Handeln. Daher ist ein Zusammenwirken aller relevanten Akteure in den einzelnen Gemeinden um die Einrichtungen herum unerlässlich.
Gemeinsam sollen soziale Benachteiligungen minimiert und positive Lebensbedingungen für Kinder, Eltern und Familien im Rhein-Hunsrück-Kreis gewährleistet werden.

Kita-Sozialarbeit im RHK Gruppenfoto
von links: Susanne Schubach, Judith Brautlecht, Renate Mayser-Strauss, Katja Steinhauser, Jessica Werner, Matthias Owtscharenko, Simone Berg, Janina Simic, Elena Bach, Jennifer Retz, Palma Albl, es fehlt Christina Kayser