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Edith Staaden-Weber mit der Ehrennadel des Landes ausgezeichnet

Bereits früh übernahm sie Verantwortung im kulturellen Leben. So war sie mit 19 Jahren in ihrem an der Mosel gelegenen Geburtsort Veldenz als Weinkönigin aktiv und leitete eine Volkstanzgruppe. Nach ihrem Umzug an den Mittelrhein gehörte sie zu den Mitbegründerinnen des Bad Salziger Karnevalsumzuges und wirkte viele Jahre als aktive Büttenrednerin des Karnevalsverein Bad Salzig mit. Darüber hinaus engagierte sie sich als Vorstandsmitglied und Übungsleiterin im Turnverein Bad Salzig. Auch die Gründung einer Theatergruppe sowie des Laien-Kultur-Clubs Bad Salzig gehen auf ihre Initiative zurück.

Neben ihrem vielfältigen ehrenamtlichen Wirken zeichnete sich Edith Staaden-Weber durch ein ebenso beeindruckendes kommunalpolitisches Engagement aus. Über viele Jahre (von 1999 bis 2014 und von 2016 bis 2019) war sie Mitglied des Stadtrates Boppard und brachte sich im Fahrgastbeirat der Deutschen Bahn ein.

Im Jahr 2004 übernahm sie schließlich das Amt der Ortsvorsteherin von Boppard-Weiler, das sie bis 2009 innehatte. In all diesen Funktionen setzte sie sich stets mit großem Sachverstand, hohem persönlichen Einsatz und einem offenen Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ein.

„Mit großer Freude darf ich heute stellvertretend die Ehrennadel des Landes Rhein-land-Pfalz für ein Lebenswerk überreichen, das von Tatkraft, Verantwortungsbewusstsein und tiefer Verbundenheit zur Heimat geprägt ist. Edith Staaden-Weber ist ein Vorbild für bürgerschaftliches Engagement.“, hieß es in der Laudatio. Bürgermeister Jörg Haseneier schloss sich im Namen der Stadt Boppard dem Dank und den Glückwünschen an und betonte die hohe Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für unsere Gesellschaft.

--- Pressemitteilung der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises ---