Die Ausstellung zeigt eine Reihe von Gemälden, die auf den ersten Blick an klassische Stillleben erinnern, jedoch durch eine moderne und künstlerisch experimentelle Herangehensweise überraschen. Die Werke sind bis zum 19. April 2026 im Museum Boppard zu sehen.
Die Arbeiten von Juliane Gottwald zeichnen sich durch eine synästhetische Wahrnehmung der Motive aus. Ihre Gemälde lösen die klassischen Stillleben in reine Farbmaterie auf, wobei die Farbe selbst in den Vordergrund tritt und durch unkonventionelle Bearbeitungstechniken, wie den Einsatz von Spachtel, Rakel oder den Händen, eine besondere Leuchtkraft erhält. Während zu Beginn ihrer malerischen Auseinandersetzung noch die optische Erscheinung des Motivs – wie Form, Farbe und Oberfläche – bestimmt, wie die Farbe aufgetragen wird, wächst im Verlauf des künstlerischen Prozesses auch die Bedeutung des dargestellten Gegenstands. Die Motive transformieren sich und gewinnen immer mehr an Intensität, was sich auch in den immer größer werdenden Formaten der Gemälde widerspiegelt.

Die Ausstellung eröffnet am Sonntag, 25. Januar 2026, um 11:30 Uhr. Der Kulturjournalist Stefan Zekorn wird die Besucher in das Werk von Juliane Gottwald einführen. Die Künstlerin selbst wird ebenfalls anwesend sein, um ihre Werke persönlich vorzustellen und mit den Gästen zu sprechen.
Die Ausstellung ist im Museum Boppard in der Kurfürstlichen Burg am Burgplatz 2, 56154 Boppard am Rhein zu sehen. Öffnungszeiten und weitere Informationen gibt es auf der Website des Museums www.museum-boppard.de oder telefonisch unter 06742/801 59 84.
