Bescheidübergabe

Ebling: Weitere 14,68 Mio. Euro für Boppard, Oberwesel und St. Goar

Die Stadt Boppard erhält aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren - Aktive Stadt“ 6,68 Millionen Euro. Der Stadt Oberwesel werden insgesamt 5,1 Millionen Euro aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt“ zur Verfügung gestellt. Die Stadt St. Goar erhält aus dem gleichen Programm 2,9 Millionen Euro.
„Die Stadt Boppard plant, die Mittel insbesondere für die Neugestaltung der Rheinallee zu nutzen. Die Maßnahme kann als Leuchtturmprojekt der zukünftigen städtebaulichen Gesamtmaßnahme gerade im Hinblick auf die BUGA 2029 angesehen werden. Damit setzt die Stadt schon jetzt wichtige Akzente, um die Attraktivität zu erhöhen und das Areal langfristig zu stärken“, sagte Innenminister Michael Ebling bei der Bescheidübergabe an den Bopparder Bürgermeister Jörg Haseneier.

In Oberwesel überreicht der Innenminister einen Bescheid über 5,1 Millionen Euro an Bürgermeister Jan Zimmer. „Die Stadt möchte die Mittel hauptsächlich für die Neuordnung und die Neugestaltung des Rheinufergeländes einsetzen. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Anbindung des Bereiches an die Innenstadt zu verbessern und so nachhaltig positiven Einfluss auf den Tourismus in Oberwesel haben“, so der Minister.

Auch der Bürgermeister von St. Goar, Falko Hönisch, konnte sich über einen Förderbescheid aus dem Städtebau freuen. „Die Stadt St. Goar will die Mittel hauptsächlich für die Sanierungsarbeiten an der Burg Rheinfels einsetzen. Ziel ist es, die Burganlage vor weiteren Bauschäden zu bewahren und sie für den Tourismus noch attraktiver zu machen“, sagte Ebling.

Die Städtebauförderung stellt für unterschiedliche städtebauliche Herausforderungen jeweils passgenaue Programme bereit, um Städte und Gemeinden nachhaltig, modern und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Mit dem Programm „Lebendige Zentren – Aktive Stadt“ werden gezielt die Erneuerung und Weiterentwicklung von Innenstädten, Ortskernen, historischen Altstädten und Stadtteilzentren unterstützt. Ziel ist es, diese Zentren langfristig zu stabilisieren, ihre Attraktivität zu steigern und sie als lebenswerte Orte für Wohnen, Arbeiten, Kultur und soziale Begegnung zu stärken.

„Die Bundesgartenschau 2029 ist ein bedeutendes Ereignis, das nicht nur die Region, sondern auch die Städte und Gemeinden im Oberen Mittelrheintal nachhaltig prägen wird. Mit der Städtebauförderung unterstützen wird die Kommunen dabei, gezielte Maßnahmen umzusetzen, die dabei helfen, sich optimal auf dieses Großereignis vorzubereiten. Unsere Investitionen in die städtebauliche Entwicklung sind ein klares Bekenntnis zur Stärkung der regionalen Identität und zur Förderung von Lebensqualität und Tourismus. Wir schaffen damit die Grundlage für eine zukunftsfähige und attraktive Region, die sowohl für die Bewohner als auch für Besucher ein lebendiger und einladender Ort ist“, betonte Innenminister Michael Ebling.

Im Programmjahr 2025 sind in der Städtebauförderung wieder rund 80 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln zur Bewilligung vorgesehen. Im Zeitraum von 2010 bis 2024 profitierten rund 200 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz von der Städtebauförderung. Ihnen kam eine Gesamtsumme von über einer Milliarde Euro zugute.

--- Pressemitteilung des Ministeriums des Inneren und für Sport Rheinland-Pfalz ---